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Baubericht 12 – OKtoRail zu Gast bei Joswood

In den letzten Wochenberichten haben wir Ihnen sehr viel von der Anlage präsentiert und erklärt. Im heutigen Wochenbericht möchten wir Ihnen gerne einen Teil des Teams vorstellen, welches an der Anlage baut.

Neben dem Grundteam von OKtoRail arbeitet auch die Firma Joswood GmbH, rund um Projektleiter Jörg Schmidt, an der OKtoRail Anlage. Die Firma Joswood ist neben der Gesamtumsetzung zum größten Teil für den Bau der Mountainindustrie zuständig, das heißt für den gesamten Bau der Zeche, Kokerei und Stahlwerk.

Diese Anlagenteile werden aber nicht in der OKtoRail Halle gebaut, sondern in der hauseigenen Werkstatt von Joswood in Wuppertal.  Um Ihnen auch davon einmal einen kleinen Einblick zu geben, ist das Sozial Media Team von OktoRail in dieser Woche nach Wuppertal gefahren, um den aktuellen Stand der Anlagenteile zu fotografieren.

Auf den ersten Bildern sehen Sie das Stahlwerk mit der Konverterhalle, den beiden Walzwerken und den Zwischengebäuden. Diese Gebäude sind zum größten Teil fertig zusammengebaut und auch schon beleuchtet. Jetzt fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten wie Treppen und Geländer.

Wie man sehen kann, gibt es so ein Stahlwerk nirgendwo zu kaufen, sondern es besteht zu 100% aus Eigenbau. Das Grundgerüst besteht aus Holz, woraus die Fenster und Türen ausgeschnitten wurden. Die Fassaden wurden daraufhin mit dem Laser aus Karton erstellt. Das Stahlwerk besteht aus mehr als 700 Teilen und rund 50 Arbeitsstunden. Sobald das Modell am Ursprungsort ist, wird es noch fachmännisch gealtert.

Der nächste Anlagenteil, den die Firma Joswood baut, ist die Kokerei und die Zeche. Auch bei dem Anlagenstück sind alle Gebäude kompletter Eigenbau und in mühevoller Kleinarbeit zusammengesetzt worden.

Die Kokerei besteht aus 4 Löschtürmen, 2 Kohlentürmen, 200 Öfen, 2 Druckmaschinen, 8m Bandbrücken, 2 Löschwagen sowie ungezählte Meter Rohr

Die Zeche besteht aus: 2 Fördertürmen, 4 Maschinenhallen, 1 große Kohlenwäsche und diverse Werkshallen

Insgesamt wurden tausende Einzelteile in bis jetzt mehr als 300 Arbeitsstunden verbaut.